Willkommen in unserem Museum






 

Das Piratenamüseum ist eine Themenausstellung, die
nicht nur für Kinder und Jugendliche konzipiert wurde,
wenn auch die Exponate und Erlebnisräume so installiert
sind, daß die Kurzen keinen langen Hals machen müssen,
um das Museumsgeschehen zu erleben.
Die Geschichte(n) der Freibeuterei findet eine lebendige
Darstellung. In der Themenausstellung geht es nicht um
gut oder böse, um erlaubt oder verboten, es geht um das
Erleben im Spannungsfeld dazwischen.

"Was ist die Wahrheit, wenn auch das Gegenteil wahr ist" (Kurt Tucholsky).

Die Ausstellung lebt von Zitaten, von überlieferten Geschichten aus der sagenumwobenen Hinterlassenschaft der Schrecken der sieben Weltmeere. Kleinste Besucher finden ihre Spielwelt wieder, Erwachsene werden ihre Kindheitsträume wiederentdecken. Einer der bekanntesten Romane der Weltliteratur, "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson, eröffnet die phantasievolle Reise in die Piratenwelt. Über zweihundert Exemplare dieses Jahrhundertwerkes zeigen das weltweite Suchen der Menschen nach ihrer Schatzinsel.

Im weiteren Ausstellungsverlauf geht es um die Sagen und Legenden rund um den Seeräuber Häuptling Klaus Störtebeker. Von den Friesen geliebt, von den Hamburgern gehaßt. Zwar haben die Hamburger diesen Seehelden einen Kopf kürzer gemacht, weil er ihrem Handels- und Staatswesen großen Schaden zugefügt hat, jedoch ist er zu einer Größe geworden, die heute noch in den Köpfen lebt, weil er mit seinen Raubzügen auch Gutes tat. Auf den Standpunkt kommt es an.

Piraten und Seeräuber, die Raubritter der sieben Weltmeere haben Geschichte geschrieben. Sie haben die Welt in Bewegung gehalten, sie haben die Welt verändert, im guten und im bösen Sinn. Piraten haben Diktatoren gezeigt, daß es auch demokratisch funktioniert. Piraten hatten in ihren Bordgemeinschaften viele soziale Ansätze zum Miteinander leben und auskommen.

Viele Männer schlossen sich in der Geschichte den Freibeutern an. Soziale Mißstände in aller Herren Länder ließen diesen Wagemutigen oft keine andere Wahl. Auch Frauen, wie in der Ausstellung aufgearbeitet standen ihren Mann auf den Planken der Piratenschiffe.

Das Piratenamüseum ist keine vorgesetzte Geschichte mit computergesteuerten Bildern. Es lebt nicht vom Krachen und Tosen auf flimmernden Bildschirmen. Es ist keine elektronische Geisterbahn oder Spielhölle. Die Besucher werden gefordert und erleben die Geschichten nicht auf einer Mattscheibe.

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